Neues "Grand" Hotel in der Vahr errichtet

 GEWOBA bie­tet In­sek­ten in der Eis­lebe­ner Stra­ße 31a ein Zu­hau­se  - Ge­mein­sa­me Ver­an­stal­tun­gen mit Nabu ge­plant

 

In der Eis­lebe­ner Stra­ße 31a sind neben vor­wie­gend äl­te­ren Mie­tern auch ei­ni­ge In­sti­tu­tio­nen zu­hau­se. So be­fin­den sich an die­ser Adres­se auch Büros vom va­can­ces Sozial-​ und Pfle­ge­dienst und dem Ver­ein Vah­rer Löwen, die sich gegen die Ver­ein­sa­mung al­lein­le­ben­der Se­nio­rin­nen und Se­nio­ren ein­set­zen. Aus die­sem GEWOBA-​Netzwerk sind be­reits zahl­rei­che Ver­an­stal­tun­gen und Ak­ti­vi­tä­ten für die An­woh­ner im Vah­rer Kur­fürs­ten­vier­tel her­vor­ge­gan­gen. Im Som­mer wurde der Au­ßen­be­reich mit einem Hoch­beet aus­ge­stat­tet. Die Pfle­ge über­neh­men in­ter­es­sier­te Woh­nen­de ge­mein­schaft­lich mit Be­glei­tung durch die Vah­rer Löwen. Nun ist ein be­son­de­rer Neu­bau auf dem von viel Grün um­ge­be­nen Grund­stück hin­zu­ge­kom­men: Ein In­sek­ten­ho­tel im XXL For­mat.

Zur Ein­wei­hung Ende Sep­tem­ber waren unter der Ein­hal­tung von Corona-​Sicherheitsmaßnahmen die Haus­be­woh­ner zu Snacks und Ge­trän­ken ein­ge­la­den. Dazu gab es von Do­ro­thee Meier vom Nabu Wis­sens­wer­tes über In­sek­ten, ihren Nut­zen und ihre Ge­fähr­dung – auf dem Land und in der Stadt.

In den ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­ten ist die Zahl der In­sek­ten dras­tisch ge­sun­ken, weil ihnen der Le­bens­raum fehlt. Sie be­stäu­ben Blu­men, Kräu­ter, Ge­mü­se­pflan­zen sowie Sträu­cher und Bäume, damit diese Früch­te und Samen bil­den. Um den nütz­li­chen Sechs­bei­nern beim Er­halt zu hel­fen ziert nun ein 2,30 Meter hohes und 2,50 Meter brei­tes In­sek­ten­ho­tel den Au­ßen­be­reich. Ge­baut wurde die­ses wie die da­zu­ge­hö­ri­ge Schau­ta­fel mit In­for­ma­tio­nen zur hie­si­gen In­sek­ten­welt von der Bre­mer­ha­ve­ner Be­schäf­ti­gungs­ge­sell­schaft Un­ter­we­ser (BBU).

„Die Ein­rich­tung in­for­ma­ti­ver und nach­hal­ti­ger Na­tur­schutz­pro­jek­te ist ge­ra­de in der Vahr ein Dau­er­the­ma für die GEWOBA“, be­rich­ten die Nach­bar­schafts­ma­na­ge­rin Beate Pel­le­gri­no und Ge­schäfts­be­reichs­lei­te­rin Petra Kurz­hö­fer von der GEWOBA. Neben dem Sauer­stoff­pfad, einem Baum­lehr­pfad durch den ge­sam­ten Stadt­teil, Mieter-​, Themen-​ und Nutz­gär­ten ge­hö­ren auch immer mehr Nist­käs­ten und In­sek­ten­ho­tels zum „Woh­nungs­be­stand“ des Un­ter­neh­mens. Zum Früh­jahr sol­len in­sek­ten­freund­li­che Blüh­flä­chen im di­rek­ten Um­feld an­ge­legt wer­den.

Auch sind in Ko­ope­ra­ti­on mit dem Nabu am Stand­ort wei­te­re re­gel­mä­ßi­ge An­ge­bo­te und Kurz-​Seminare für In­ter­es­sier­te ge­plant, bei­spiels­wei­se eine Kräuter-​Tauschbörse, Bau von Igel­ho­tels, Infos über die rich­ti­ge Be­pflan­zung für den ei­ge­nen Bal­kon und sai­so­na­les Ko­chen. Die An­ge­bo­te und Ter­mi­ne wer­den per Aus­hang be­kannt ge­ge­ben.

 

 

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